Einschneidend aktuell: Philippus und der Eunuch. Apg 8,26ff
Bei der Predigtvorbereitung kam mir da doch etwas in den Sinn. Wo hatte ich das nochmal gelesen?
Zunächst wurde gemordet, dann »nur mehr« kastriert, schließlich die Kastration symbolisch ersetzt durch die Entfernung der Vorhaut.
Hier der Artikel im Sonntagsblatt: Vom Menschopfer zum Gottesbund
Vielleicht hatte der “Kämmerer” die Jesajarolle nicht ganz ohne Absicht bekommen, sondern wegen:
Jesaja 56,3–5
56,3 Und der Fremde, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Gewiss wird der HERR mich ausschliessen aus seinem Volk! Und der Eunuch soll nicht sagen: Sieh, ich bin ein vertrockneter Baum! 56,4 Denn so spricht der HERR: Den Eunuchen, die meine Sabbate halten und wählen, woran ich Gefallen habe, und die an meinem Bund festhalten, 56,5 ihnen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern Denkmal und Name, was mehr ist als Söhne und als Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht getilgt wird.
Posted on 13. Juli 2012, in Verweise ins Netz and tagged Predigt. Bookmark the permalink. Hinterlasse einen Kommentar.
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