Archiv der Kategorie: Weihnachten

Weihnachtsgezwitscher über die wahre Bedeutung von Weihnachten

Weihnachtsgezwitscher

xmastweets


Es ist ja immer wieder interessant, was sich die Menschen so unter Weihnachten vorstellen. Warum also nicht ihrem Geplauder folgen? OK, das ist im Einzelnen auch nicht immer so interessant, aber als Statistik…
Die Seite Christmas Tweets will die Bedeutung von Weihnachten 2009 entdecken helfen, indem sie die Twitter-Ströme unter vier Aspekten auswertet:
Der Geist der Weihnacht (u.a. Schneemann, Weihnachtsfeier, Weihnachtsbaum…) führt derzeit haushoch.
Danach folgt der Kommerz: Geschenke, etc.
Auch die Wirtschaftskrise darf nicht fehlen.
Schließlich und weit abgeschlagen auf dem vierten und letzten Platz: die Religion.
Wer sich das ganze einmal live ansehen möchte: Hier geht’s lang…
Bleibt nur noch die Frage: Welche Ticker über das ganze Gezwitscher laufen bei wem noch mit?

Matthäus 2,1-12 • Forscht fleißig!

Forscht fleißig! Guter Rat vom bösen König…

Matthäus 2,1-12 Die Weisen aus dem Morgenland
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen:
2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem,
4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1):
6 »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«
7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,
8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete.
9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut
11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Jesus zwischen Anbetung und Vernichtung. Die Weisen suchen und finden. Herodes hört überrascht, erschrickt und legt sich einen Plan zurecht. Er ist bereit seinen Platz auf dem Thron zu sichern.
Die Weisen sind bereit, nach langem Suchen vor dem auf die Knie zu gehen, der seinen Thron verlassen hat. Das heißt, sie wollen zu ihm gehören. Vielleicht, weil sie erleben: Seinem Stern zu folgen, erfüllt mit Freude.

Adventskalender (27)

Heute mit einer witzigen Weihnachtskarte von gott.net:

Text auf der Rückseite:

Manche Geschenke sind teuer.
Und doch zu klein.
Gott will keine Geschenke.
Er will unser Herz.
Weil er uns seins geschenkt hat.
Jesus.

(Jürgen Werth)

Adventskalender (26)

Wer unter den immer neuen Weihnachtsliedern mit den gleichen Melodien leidet, wird sich über diese Parodie freuen.
Zitat: Hear the baby Jesus cryin’ ho ho ho…
via: fontblog.de (dort gibt es auch den ganzen Text…

und das (weihnachtliche?) Beziehungsdramalied: A christmas duel.
Vorsicht bitterböse! Für alle, die der Überzeugung sind, dass nicht es nicht die Weihnachtsromantik ist, die unsere Probleme löst.

Dazu auch Crosschannel:
“Last Christmas”: Evergreen oder Weihnachts-Folter?

Predigten zu Johannes 1,1-14 2.Christtag

Johannes 1,1-14

Johannes 1,1-14

Predigt(doc) von Dr. Matthias Loerbroks, 2004
Geht Weihnachten nicht auch ohne Jesus?(pdf) von M. Frick, 2007
Jesus das Licht von Jason Stover, 1997
Gott wurde Mensch von Th. Enzner, 2002
Gottesdienst(zip) von Michael Herbst, 2007
Am Anfang war eine gute Idee von Stefan Schröckenfuchs, 2006
Predigt und Weihnachtsgeschichte von Pearl S. Buck – von Walter Faerber, 2002
Advents-Predigt(pdf) von Eckehard Fröhmelt, 2008
Reich beschenkt von Winrich Scheffbuch, 1984
Gott offenbart sich den Menschen von Dr. Martin Langstädtler, 2005
Bibellese Gott wurde Mensch für uns von Maxim Markewitsch, 2006
Jesus das Wort(iTunes-Podcastlink) Cornelius Steinbacher, 2008

Predigten in der Predigtdatenbank

Siehe auch:
Christfest – Das erste Wort. Johannes 1,1-14
Das Wort ward Fleisch: Hinweise zu Übersetzungen, andere Texte, Wochenlied, Wochenspruch… bei predigen.de

Der Weihnachtsmannfilm


Dass der Weihnachtsmann eine Werbefigur der braunen Brause ist, hat sich ja mittlerweile schon herumgesprochen. Trotzdem scheint er zur weihnachtsbeherrschenden Figur zu werden.
Ob es gut ist, dass die Diakonie mit ihrem wichtigen Film zur Situation Obdachloser ausgerechnet diese Figur aufgreift, weiß ich nicht.
Vielleicht ist es notwendig, dem Weihnachtsmann ein Wendung in Richtung Martin von Tour (St. Martin) und Sozialarbeiter Bischof Nikolaus zu geben.
So viel ist jedenfalls sicher: Das Anliegen der Diakonie hat volle Unterstützung verdient. [Zum Film]

Die Diakonie fordert auf, Weihnachten zu einer guten Zeit zu machen. Für alle. Mit Hilfe einer sms-Spende kann jeder ganz einfach helfen (sms mit dem Kennwort „DIAKONIE“ an die 89998). Der Verzicht auf den erhobenen Zeigefinger soll es den Menschen leichter machen ihr eigenes Verhalten zu überdenken, und die Bereitschaft wecken, Obdachlose zu unterstützen. Zu sehen ist der Spot auch im Internet.
via: Fernsehspot erinnert an Not der Wohnungslosen – ekd Pressemitteilungen

Predigten zu Lukas 2,15-20 Christfest

Predigt mit Bildbetrachtung (Anbetung, Rembrandt, Radierung von 1654) von Ekhard Brandes, 2002
“Checkpoint 300″ von Pfr. Johannes Taig, 2002
Ansprache(pdf) von Johannes Korteklippe, 2002
Klimawandel! von Matthias Blaha, 2007 (beim Predigtpreis)
Weihnachtspredigt von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, 2002
Predigt von Gottfried Zurbrügg, 2008
Predigt(pdf) von Karlfriedrich Schaller, 2008
Predigt von Jürgen Grote
Predigt(pdf) von Martin Blechschmidt
Dem Staunen und der Freude im eigenen Herzen Raum geben” von Heinz Janssen, 2002
Der Engel Predigen und Singen war nicht vergebens, von Martin Luther
…dass das Herz erleuchtet werde von Martin Luther
Andacht Der heruntergekommene Gott von Ralf Krust, 2008
Lesepredigt(pdf) von Andreas Schwarz, 2005
Predigt von Manfred Sorg, 2002

Das Kind in der Krippe – Liturgie zum 1.Christtag von Reinhard Brandhorst, 2008
Predigten in der Predigtdatenbank
Nicht wir haben den Glauben, der Glaube hat uns, Fr. Kafka: Die kaiserliche Botschaft

Siehe auch:
Christfest – Finden!
Predigten zu Lukas 2,1-14 Heilig Abend
Lasst uns nach Bethlehem gehen: Hinweise zu Übersetzungen, andere Texte, Wochenlied, Wochenspruch… bei predigen.de

Adventskalender (23)

Geht es Ihnen auch manchmal so? Sie wundern sich, weil sie die Advents- und Weihnachtslieder verstehen – und genau deshalb nicht verstehen? Wer jetzt verwirrt ist, sollte sich Verwunderung im Adventskonzert bei crosschannel.de anhören, dann wird alles klar, oder?

Christfest – Das erste Wort. Johannes 1,1-14

Christus der BarmherzigeEin Anfang vor allem Anfang. Jesus ist das erste, das Anfangswort.

Johannes 1,1-14 Das Wort ward Fleisch
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. 4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. 6 Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. 7 Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. 9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. 10 Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. 12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Weihnachten als Seins-Erkenntnis, als Lebens-Erleuchtung. Gott wird in Christus erkennbar und wir ihm zugehörig.
Es ist bei uns das Fest der Familie und sollte von Johannes her das Fest der Aufnahme sein. Unsere Gastfreundschaft sollte so geübt sein, dass wir – einem Reflex folgend – Christus die Tür unseres Herzens öffnen, damit er unter uns wohne. Das wird herrlich sein, wegen seiner großen Gnade und heilsamen Wahrheit.

Christfest – Finden! Lukas 2,15-20

Hören, gehen, finden, sehen, sagen und staunen und Gott rühmen!

Lukas 2,15-20
15 Als die Engel sie verlassen hatten und in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem, um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden ließ. 16 So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. 17 Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. 18 Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. 19 Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. 20 Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

Für einen Moment halten wir den Atem an. Fest und Feiertag sind angesagt. Für einen Moment steht scheinbar alles still, wie die Figuren in der Krippe auf dem Sims: Sie sind zum Standbild eingefroren.
Ob uns so viel Zeit bleibt, dass wir beim Atemholen, die Worte wie Maria im Herzen bewahren und darüber nachdenken?
Die Hirten jedenfalls sind in Bewegung und bringen in Bewegung: Sie gehen, sie finden und erzählen und sie rühmen und preisen Gott. Die es hören, staunen auch heute!

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