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Apostelgeschichte 16,23-34 • Tu dir nichts Übles!

Wohl gestäupet(!), wohl bewahret(!) – im Kerker, im Stock und doch frei. Frei zu beten und Gott zu loben. Das bebt die Erde.

16,23 Und da sie sie wohl gestäupet hatten, warfen sie sie ins Gefängnis und geboten dem Kerkermeister, daß er sie wohl bewahrete. 16,24 Der nahm solch Gebot an und warf sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Stock. 16,25 Um die Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobeten Gott. Und es höreten sie die Gefangenen. 16,26 Schnell aber ward ein großes Erdbeben, also daß sich bewegeten die Grundfesten des Gefängnisses. Und von Stund’ an wurden alle Türen aufgetan und aller Bande los. 16,27 Als aber der Kerkermeister aus dem Schlafe fuhr und sah die Türen des Gefängnisses aufgetan, zog er das Schwert aus und wollte sich selbst erwürgen; denn er meinete, die Gefangenen wären entflohen. 16,28 Paulus aber rief laut und sprach: Tue dir nichts Übles; denn wir sind alle hier. 16,29 Er forderte aber ein Licht und sprang hinein und ward zitternd und fiel Paulus und Silas zu den Füßen 16,30 und führete sie heraus und sprach: Liebe Herren, was soll ich tun, daß ich selig werde? 16,31 Sie sprachen:. Glaube an den HERRN Jesum Christum, so wirst du und dein Haus selig. 16,32 Und sie sagten ihm das Wort des HERRN und allen, die in seinem Hause waren. 16,33 Und er nahm sie zu sich in derselbigen Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen alsobald. 16,34 Und führete sie in sein Haus und setzte ihnen einen Tisch und freuete sich mit seinem ganzen Hause, daß er an Gott gläubig worden war.

Apg 16,23–34 – Luther 1545

Wie geht es raus? Freude im ganzen Haus, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten…

Heiliger Abend – Christvesper Lukas 2,1-14

Heilige Achterbahn: Von oben nach unten und von unten nach oben.

Lukas 2,1-14 (Hoffnung für alle) Gottes Sohn kommt in die Welt
1 In dieser Zeit befahl der Kaiser Augustus, daß alle Bewohner des römischen Reiches namentlich in Listen erfaßt werden sollten.
2 Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als Quirinius Gouverneur in Syrien war.
3 Jeder mußte in die Stadt gehen, aus der er stammte, um sich dort eintragen zu lassen.
4 Weil Joseph ein Nachkomme Davids war, der in Bethlehem geboren wurde, reiste er von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa.
5 Joseph mußte sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner jungen Frau Maria, die ein Kind erwartete.
6 Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr erstes Kind – einen Sohn – zur Welt.
7 Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, weil sie in dem Gasthaus keinen Platz bekommen hatten.
Die Hirten auf dem Feld
8 In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige Hirten ihre Herden.
9 Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr,
10 aber der Engel sagte: “Fürchtet euch nicht! Ich bringe euch die größte Freude für alle Menschen:
11 Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr.
12 Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!”
13 Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten:
14 “Gott im Himmel gehört alle Ehre; denn er hat den Frieden auf die Erde gebracht für alle, die bereit sind, seinen Frieden anzunehmen.”

So wie eine Kamera im Filmtrick von ganz außen im Weltall mit Blick auf den Blauen Planeten hineinfällt in diese Welt um endlich auf dem Pflasterstein einer Straße anzukommen (oder sogar noch weiter in den Mikrokosmos einzutauchen), so fährt der Blick hier von ganz oben auf menschlicher Macht und Karriereleiter – vom Gottkaiser hinunter zum Kleinsten von allen: Einem Neugeborenen im Futtertisch bei den Tieren.
Dort ist die Fahrt noch nicht zu Ende. Von unten her nimmt sie die Untersten mit in die Gegenwart Gottes. Und so steckt hier alles voller Gegensätze: Von der Pax Romana und dem Frieden Gottes, von der Bürgerliste im reichsten und mächtigsten Land der Erde hin zu dem Buch bei Gott, in dem wir namentlich erwähnt sind.
Und zur Volkszählung: Vom Abwägen und Abschätzen der eigenen Macht – hin zum „Gewogen und zu leicht befunden“ Urteil Gottes. Die Herrlichkeit Gottes (kawod) strahlt den Menschen in diesem Kind auf…
love is...?

Die Anfrage des Täufers – Matthäus 11,2-10

Wochenspruch, Psalm und Wochenlied zum 3.Advent, ebenso wie die Predigttexte der 6 Perikopenreihen und der Predigttext der aktuellen Perikope mit Links zu unterschiedlichen Übersetzungen (Luther 84, Rev. Elberfelder, Hoffnung für Alle, Gute Nachricht Bibel, Einheitsübersetzung, Neues Leben) zu finden bei predigen.de

Johannes der Täufer (Wüstenengel) mit dem im Kelch liegenden Christuskind. (1620, Tretyakov Gallery, Moscow, Russia.)

4.Advent – Singen Lukas 1,46-55

Gott. Sieht, kommt und nimmt sich der Seinen an!

Lukas 1,46-55 (Schlachter) – Der Lobpreis Marias

46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter,
48 dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter!
49 Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name;
50 und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
51 Er tut Mächtiges mit seinem Arm; er zerstreut, die hochmütig sind in der Gesinnung ihres Herzens.
52 Er stößt die Mächtigen von ihren Thronen und erhöht die Niedrigen.
53 Hungrige sättigt er mit Gütern, und Reiche schickt er leer fort.
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an, um an [seine] Barmherzigkeit zu gedenken,
55 wie er es unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinem Samen, auf ewig!

Im Film sagt Bruce zu Gott: “Du machst einen schlechten Job. Du kümmerst dich zu wenig um mich!” Und als Bruce dann von Gott mit mächtigen Fähigkeiten ausgerüstet ist, behebt er diesen Notstand. Er kümmert sich ausschließlich um – sich selbst, an Stelle seine Gaben für die einzusetzen, die Hilfe brauchen.
“Wen kümmert’s?” ist eine der Grundfragen unseres Lebens. Für wen hat mein Leben Bedeutung? Maria stürmt die Psalm-Charts der Bibel mit einem ewigen Nummer 1 Hit: Ich bin Gott nicht egal. Wir sind Gott nicht egal. Es kümmert ihn, was hier auf dem guten blauen Planeten abgeht.
Er erinnert sich daran, dass er uns Barmherzigkeit versprochen hat!

Siehe auch
Adventszeit
1.Advent – Der sanftmütige König
2.Advent – Der Erlöser kommt!
3.Advent – Fragen

2. Advent Sonntagsevangelium Lukas 21,25-33

Das Sonntagsevangelium gelesen bei die-bibel.de.

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