Adventszeit

Die vier Sonntage im Advent verkürzen nicht nur unser Warten auf das Christkind, sie wollen uns vorbereiten und unterstreichen vier Schwerpunkte unserer Erwartung.
Am ersten Sonntag ist es der einziehende Herr. Umjubelt von einer begeisterten Menge, erwartet und erhofft. Nur kommt er auf seine ganz eigene Weise. Spricht im Zeichen eine deutliche Sprache. Nicht auf dem hohen Ross der Eroberer kommt er, sondern auf einem Esel zieht er ein – ein Diener will er uns sein – dieser Herr – ein Diener zum Leben.
Der zweite Sonntag zeigt uns die Ängste und die Sorgen und alles, was uns gefangen hält. Es steht nur an zweiter Stelle, weil einer kommt, der Befreier heißt, Retter, Erlöser, Heiland. Er ist unsere Hoffnung. In ihm erfüllt sich jedes Versprechen Gottes. In ihm wird Gott erkennbar, seine Liebe spürbar.
Johannes der Täufer steht am dritten Sonntag im Vordergrund. „Mit Ernst o Menschenkinder“ werden wir daran erinnert, dass er Menschen mit einer Umkehr-Bewegung vorbereitet hat auf den, der kommen soll. Er hat auf das Lamm Gottes hingewiesen, das die Sünde der Welt trägt. So bekennen wir unsere Schuld in dem Vertrauen, dass wir in Christus die Erlösung haben.
Am vierten Sonntag im Advent ahnen wir mit Maria etwas von der bevorstehende Festfreude. Die Lesung aus Philipper 4,4-7 unterstreicht: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! … Der Herr ist nahe!“ Es wird einen großen Wandel geben. Jesus bringt Frieden und wird die Verheißungen Gottes erfüllen.

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4 Gedanken zu „Adventszeit

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