Jahresbeginn unter dem leuchtenden Stern der Hoffnung

Die Neujahrsbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber.

Das Leitwort für das Jahr 2009 führt in das Zentrum des christlichen Glaubens. Es stärkt unsere Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit. Nicht ein falsches Vertrauen auf die eigenen Möglichkeiten soll das Jahr 2009 bestimmen, sondern das Vertrauen auf Gottes schöpferische Kraft. Nicht als Homo faber wollen wir durch dieses Jahr gehen, sondern in der Nachfolge Jesu.

… Worauf gründen wir die Gewissheit unseres Lebens: auf das, was Menschen mit Geld zu erreichen versuchen, oder auf das, was durch Gott geschieht – über all unser Hoffen und Erwarten hinaus?
… Hinter uns liegt eine Zeit, in der noch einmal das „Evangelium des Reichtums“ aufleuchtete, das der Stahlkönig und spätere Wohltäter Andrew Carnegie schon im 19. Jahrhundert beschworen hatte. Die Konzentration von großen Vermögen in den Händen weniger sah er als einen Segen für die Menschheit insgesamt an…
… Oft benützt er (Jesus) unseren kleinen Einsatz, um sein großes Werk zu tun. Es geht dann wie mit den 5 Broten und den zwei Fischen: Durch seine Möglichkeiten wird eine Vervielfältigung des Segens erreicht.
Und dies ist der Weg in die Freiheit. Wir werden befreit von unseren kleinen Wünschen und werden Handlanger der großen Wünsche Gottes. Er wünscht sich, dass allen geholfen werde und sie das Rettungspaket seiner Wahrheit annehmen!
… Jesus übergibt ihm keinen bedauernden Absagebrief. Er entlässt ihn nicht in die Trostlosigkeit, versagt ihm nicht den letzten Hoffnungsschimmer, versperrt ihm nicht den Ausblick auf die Antwort, nach der er fragt. Sondern er verheißt den Reichtum der unermesslichen Möglichkeiten Gottes: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“

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