Segen zum Neuen Jahr

zurückschauen
mit Wohlwollen wahrnehmen
stehen lassen
und ja sagen
Gott segne dich dafür

atmen
den Moment kosten
hier sein
und ja sagen
Gott segne dich dafür

nach vorne schauen
gespannt sein
gelassen bleiben
und ja sagen
Gott segne dich mit dem Neuen Jahr

Autor der Texte: Christiane Bundschuh-Schramm
Alle Rechte beim Grünewaldverlag.
Die Texte sind erschienen in:
Bundschuh-Schramm, Christiane: Segen wird es geben. Gute Wünsche für das Jahr. (Topos plus) Mainz: Grünewald 2008.

gefunden bei: www.in-die-welt.com

Advertisements

Ein Gebet zum neuen Jahr

Ein Gebet zum neuen Jahr – von einem Christen aus Ghana in Afrika

Herr, Allmächtiger, Unendlicher, Schöpfer, Vollender,
ein Jahr ist für Dich nur ein Augenblick. Doch für uns ist es 365 Tage lang,
breit und tief, unübersehbar.
Herr, jedes Jahr ist vollgepackt für uns, im Voraus, mit Gutem und Bösem.
Du bist der Herr des Jahres, wir sind ängstliche Sklaven der Zeit.
Herr, doch eins ist wahr, jedes Jahr bringt uns näher zu Dir.
Menschen werden älter mit jedem Jahr, doch Christen werden jünger.
Ein Jahr liegt hinter uns, abgefahren. Eine schnurgerade Straße,
Kurven über steile Hügel, Schlaglöcher, Pannen,
verpasste Anschlüsse und Gelegenheiten.
Herr, wegen dieser verpassten Gelegenheiten könnte ich verzweifeln,
wenn Du nicht vergeben würdest.
Herr, jeden Tag ist Deine Gnade neu, seit dem Regenbogen,
und Deine Güte seit Jesus Christus.
Der Teufel und seine Gefährten schleppen sich durch die Jahre,
werden elender mit jedem Tag; doch wir wachsen mit der Sonne, mit Deinem Geist.
Herr, wie Du die Haare auf meinem Kopf gezählt hast,
so hast Du auch meine Tage gezählt, die Minuten und Sekunden.
Herr, um Gesundheit bitte ich Dich, um das tägliche Brot,
um Hunger auf Dein Wort, um Dein Wort bitte ich Dich.
Amen.

siehe: punktsieben.de

Matthäus 2,1-12 • Forscht fleißig!

Forscht fleißig! Guter Rat vom bösen König…

Matthäus 2,1-12 Die Weisen aus dem Morgenland
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen:
2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem,
4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1):
6 »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«
7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,
8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete.
9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut
11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Jesus zwischen Anbetung und Vernichtung. Die Weisen suchen und finden. Herodes hört überrascht, erschrickt und legt sich einen Plan zurecht. Er ist bereit seinen Platz auf dem Thron zu sichern.
Die Weisen sind bereit, nach langem Suchen vor dem auf die Knie zu gehen, der seinen Thron verlassen hat. Das heißt, sie wollen zu ihm gehören. Vielleicht, weil sie erleben: Seinem Stern zu folgen, erfüllt mit Freude.