Predigtvorbereitung mit anderen gemeinsam

Tipps für eine Dialogische Predigtvorbereitung finden sich bei geistreich – reichlich evangelisch.
Dialogische Predigtvorbereitung – Eine Gruppen-Anleitung für Menschen, die predigen

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Zentrum für evangelische Predigtkultur

Das Zentrum (Internetseite) für evangelische Predigtkultur der EKD arbeitet seit 2009 daran, die Lust an der Predigt zu fördern, Sprache und Kultur der Gegenwart zu erkunden und Menschen zu vernetzen, die Predigen lehren (Ziele).
Eine Seite zu homiletisch-liturgischen Exkursionen wird ebenso angeboten, wie die Predigthilfe „StichWorte“ (per Mail), verschiedene Coachings, Veranstaltungen, Downloads und Links.

Was macht eine gute Predigt aus?

Die Leiterin des Zentrums für evangelische Predigtkultur (!?) der EKD Kathrin Oxen im Interview bei evangelisch.de.

Neben Fragen zu Schrumpfung und (künftiger) Minderheitensituation der Kirche…

  • die Kräft einer guten Predigt kommt aus der biblischen Geschichte selbst.
  • es geht um Glaubwürdigkeit (der Prediger soll eigene Dinge in der Predigt öffentlich machen).
  • erzeugt Bilder in den Köpfen der Menschen, die ihnen noch lange nachgehen und bei ihnen bleiben.
  • nach innen stärken und nach außen befremden.
  • blickt über den eigenen Tellerrand hinaus.
  • allmählich gewachsen.
  • nicht weit weg von den Hörern.

Was macht eine gute Predigt aus? Ich denke, darüber nachzudenken lohnt sich – für Predigende und Hörer.

pfälzer predigt podium

Auf dem ppp – pfälzer predigt podium finden sich aus Anlass des 450 JahrestagesNewImage des Heidelberger Katechismus 2013 eine Predigtreihe, die sich mit 85 der 129 Fragen beschäftigt.

Unsere Hoffnung ist nun, dass viele Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten, aber auch Pfarrerinnen und Pfarrer von den Predigten profitieren können, regen Gebrauch davon machen und sich inspirieren lassen…

Wer möchte, kann sich die aktuelle Predigt auch als wöchentlichen Newsletter mailen lassen.

10 Tipps für kürzere Predigten

Anregungen für die Ausarbeitung der Predigt, halte ich nie für falsch. Im Internet findet man da ja genug. Zum Beispiel bei tonymorganlive.com 10 Tips to shorter sermons.
Egal, ob es darum geht unter 30 oder unter 15 Minuten zu predigen, eine ganz wichtige „Predigtphilosophie“ gibt eine gute Richtung an:
Es ist besser, die Hörer möchten mehr hören, als dass es endlich aufhört.

Und das wäre schon mein Tipp:
Wenn auch noch so viele „mehr“ fordern, erstmal nicht gleich nachgeben, oder eben doch die Liste durchgehen:

  1. die Einleitung kürzen
  2. Aufzählungen minimieren
  3. am Punkt bleiben
  4. das Ziel im Auge behalten
  5. eine ein-Punkt-Predigt versuchen
  6. die Predigt durchproben
  7. ein Team beteiligen
  8. das Herz nicht an Predigt-Ideen hängen
  9. die Kreativität im Zaum halten: weitere Gedanken kommen bei nächster Gelegenheit dran
  10. regelmäßig mit Kritik anderer arbeiten

… muss man alles nicht – kann man!

Perikopenrevision – Israelsonntag

Der Revisionsvorschlag für den 10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag) sieht in Reihe 5: 5.Mose 4,5-20 vor.
In den üblichen Predigtseiten habe ich bisher noch nichts dazu gesehen und deshalb ein bisschen Recherche betrieben.

Pfarrerin Elisabeth Kruse (28.8.2011) (pdf)

Pfarrer Schiemel (28.8.2011) (pdf)

David Schnell – Gottes Treue zu Israel (Zur Perikope) (pdf)

Staunen über die Tora Texte 27 Arbeitshilfe zum Israelsonntag 2011 (pdf)

Nachtrag:
Dr. Martin Dutzman – Selig sind die nicht Sehen und doch Glauben!

Pastorin Dr. Anna – Barbara Baenkler – Falkenhagen – Eine weitergeleitete E-Mail

Einschneidend aktuell: Philippus und der Eunuch. Apg 8,26ff

NewImageBei der Predigtvorbereitung kam mir da doch etwas in den Sinn. Wo hatte ich das nochmal gelesen?

Zunächst wurde gemordet, dann »nur mehr« kastriert, schließlich die Kastration symbolisch ersetzt durch die Entfernung der Vorhaut.

NewImageHier der Artikel im Sonntagsblatt: Vom Menschopfer zum Gottesbund

Vielleicht hatte der „Kämmerer“ die Jesajarolle nicht ganz ohne Absicht bekommen, sondern wegen:

Jesaja 56,3–5

56,3 Und der Fremde, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Gewiss wird der HERR mich ausschliessen aus seinem Volk! Und der Eunuch soll nicht sagen: Sieh, ich bin ein vertrockneter Baum! 56,4 Denn so spricht der HERR: Den Eunuchen, die meine Sabbate halten und wählen, woran ich Gefallen habe, und die an meinem Bund festhalten, 56,5 ihnen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern Denkmal und Name, was mehr ist als Söhne und als Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht getilgt wird.