Zum Predigttext am 8. Sonntag nach Trinitatis 1.Korinther 6,9-14.18-20

Bei Pastorenstueckchen.de:

Evangelische Freiheit nach 1Kor. 6,9-20

Fazit: „Gibt es etwas Schöneres als eine so verstandene evangelische Freiheit?“

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Predigten zu 2. Korinther 4,16-18

Mut
Foto: s.media / pixelio.de
Auslegung und Bibliographie zusammengestellt von Matthias Dietrich.
Predigtpreispredigt über 2. Korinther 4,16-18 von Joachim Schmidt (2006)
Der innere Mensch wird erneuert Pfarrer Kelber (2006)
Das klingt ja stark nach Ecstasy … von Pastor Dr. Gottfried Martens (2006)
Aus dem Holz der Bedrängnis geschnitzt von Michael Rau (2012)
Predigt von Bulliger als pdf (2006)
Ein Rezept gegen die Müdigkeit von Cornelia Trick (2000)
Gottes wunderbare Welt Andacht von Adelheid Augustin
Predigt von Annegrethe Stoltenberg (2006/pdf)
Predigt von Dipl. Theologe Michael Zlámal (2006/pdf)
Predigt von Ekhard Brandes (2000)
Predigt zu 2. Korinther 4, 16-18 von Christine Hupka (2012)
Predigt zu 2. Korinther 4, 16-18, verfasst von Manfred Gerke (2012)
Predigt zu 2. Korinther 4, 16-18, verfasst von Rainer Koptisch (2012)
2. Korinther 4, 16-18 von Klaus Steinmetz (2000)
Predigt über 2. Korinther 4, 16 – 18 anlässlich der Konstituierung des saarländischen Landtages Präses Nikolaus Schneider in der Christkönig-Kirche in Saarbrücken
Predigt zu 2. Korinther 4, 16-18 von P. i. R. Dr. Albrecht Weber (2012)
Predigten der Predigtdatenbank
Predigt von Pfarrer Matthias Laubvogel zu 2.Korinther 4,16-18 (1994/Audio)
Predigt von Pfarrer Thomas Blöcher zu 2.Korinther 4,16-18 (1988/audio)

Siehe auch:
2.Korinther 4,16-18 – Jubilate

2. Korinther 4,16-18 • Ich sehe was, was du nicht siehst!

Foto: jokerbomber / pixelio.de
Hallo wach! Mit Mut. Nicht abrackern, sondern durchblicken.

2 Korinther 4,16-18
16 Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. 17 Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, 18 uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

Tag um Tag erneuert werden und ein herrliches Übergewicht erreichen! Oder war es übergewichtige Herrlichkeit?

Matthäus 8,5-13 • Sag nur ein Wort!

Jesus bewundert das tiefe Vertrauen des Hauptmannes…

Matthäus 8,5-13 Der Hauptmann von Kapernaum
5 Als aber Jesus nach Kapernaum hineinging, trat ein Hauptmann zu ihm; der bat ihn
6 und sprach: Herr, mein Knecht liegt zu Hause und ist gelähmt und leidet große Qualen.
7 Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
8 Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund.
9 Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s.
10 Als das Jesus hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinem gefunden!
11 Aber ich sage euch: Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
12 aber die Kinder des Reichs werden hinausgestoßen in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappern.
13 Und Jesus sprach zu dem Hauptmann: Geh hin; dir geschehe, wie du geglaubt hast. Und sein Knecht wurde gesund zu derselben Stunde.

Vertrauen und Wertschätzung sind zutiefst miteinander verbunden. Wie hoch schätzt dieser Hauptmann Jesus ein, wenn er ihm diese Amtsbefugnis zutraut? Sprich nur ein Wort, denn ich bin nicht wert, dass du wegen mir kommst.

Johannes 2,1-12 • Tut, was er euch sagt!

Schade, um den schönen Wein! – Er wurde zu spät serviert.

Johannes 2,1-12 Die Hochzeit zu Kana (LUT)
1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was geht’s dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten.
11 Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
12 Danach ging Jesus hinab nach Kapernaum, er, seine Mutter, seine Brüder und seine Jünger, und sie blieben nicht lange da.

Das erste Zeichen ein Hochzeitsweinwunder. Wer hätte das gedacht? Und ganz am Ende seiner Zeit gibt es die Auflösung, wann wir diesen edlen Tropfen zu kosten bekommen: Beim Hochzeitsmahl im Himmel.
Immer noch traurig, wegen des Weines? Nur Geduld und was er euch sagt, das tut!

Matthäus 3,13-17 • Zulassen!

Der erste Taufstreit: Johannes verwehrt Jesus die Taufe.

Matthäus 3,13-17 (EÜ)
13 Zu dieser Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
14 Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?
15 Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen. Da gab Johannes nach.
16 Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
17 Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.

Gut, dass Johannes nachgeben konnte!
Denn: Was wirklich wichtig ist, zeigt sich am Ende: Die Zusage Gottes an den Getauften! Es ist die Zusage der Liebe. Ich habe Gefallen an dir gefunden. Du bist mein lieber Sohn – meine liebe Tochter…

Matthäus 2,1-12 • Forscht fleißig!

Forscht fleißig! Guter Rat vom bösen König…

Matthäus 2,1-12 Die Weisen aus dem Morgenland
1 Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen:
2 Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.
3 Als das der König Herodes hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem,
4 und er ließ zusammenkommen alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes und erforschte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
5 Und sie sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht geschrieben durch den Propheten (Micha 5,1):
6 »Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.«
7 Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundete genau von ihnen, wann der Stern erschienen wäre,
8 und schickte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht fleißig nach dem Kindlein; und wenn ihr’s findet, so sagt mir’s wieder, dass auch ich komme und es anbete.
9 Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.
10 Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut
11 und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
12 Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Jesus zwischen Anbetung und Vernichtung. Die Weisen suchen und finden. Herodes hört überrascht, erschrickt und legt sich einen Plan zurecht. Er ist bereit seinen Platz auf dem Thron zu sichern.
Die Weisen sind bereit, nach langem Suchen vor dem auf die Knie zu gehen, der seinen Thron verlassen hat. Das heißt, sie wollen zu ihm gehören. Vielleicht, weil sie erleben: Seinem Stern zu folgen, erfüllt mit Freude.

Lukas 2,41-52 • Beziehungsschmerz

Jesus war früh reif.

Lukas 2,41-52 Der zwölfjährige Jesus im Tempel (Übersetzung Schlachter 2000)
41 Und seine Eltern reisten jährlich am Passahfest nach Jerusalem.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie nach dem Brauch des Festes hinauf nach Jerusalem.
43 Und als sie die Tage vollendet hatten und wieder heimkehrten, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem; und Joseph und seine Mutter wussten es nicht.
44 Da sie aber meinten, er wäre bei den Reisegefährten, zogen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und unter den Bekannten.
45 Und weil sie ihn nicht fanden, kehrten sie wieder nach Jerusalem zurück und suchten ihn.
46 Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel sitzend mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie befragte.
47 Es erstaunten aber alle, die ihn hörten, über sein Verständnis und seine Antworten.
48 Und als sie ihn sahen, waren sie bestürzt; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht!
49 Und er sprach zu ihnen: Weshalb habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meines Vaters ist?
50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und ordnete sich ihnen unter. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit und Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Mit 12 Jahren (wie üblich) wird Jesus religiöse Mündigkeit zugetraut und er nutzt sie! Er spricht ein volles JA zu Gott. Das löst eine schmerzvolle Suche und Unverständnis aus. Wie schmerzvoll muss die Erkenntnis in Maria und Josef gewesen sein, dass sie sich mit Jesus nicht verstanden hatten, während im Tempel alle verwundert waren über sein Verständnis (Gottes)? Aber auch Jesus trägt diesen Beziehungsschmerz in sich, als er wieder mit ihnen geht und sich ihnen unterordnet.

Unmögliches denken und wagen!

Andacht von Peter Borchert zur Jahreslosung 2009 (Christoffel-Blindenmission).

Unsere Welt braucht Menschen, die sich nicht erschrecken lassen von dem, was ist, sondern die sich aufschrecken lassen von dem Jesus, der Mut macht, Unmögliches zu denken und zu wagen: unsere Welt braucht Christen.

Lukas 4,16-21 • Freiheit!

Das Gnadenjahr des Herrn hat begonnen.

Lukas 4, 16-21 Jesu Predigt in Nazareth
16 Und er kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf und wollte lesen.17 Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht (Jesaja 61,1-2): 18 »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, 19 zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.« 20 Und als er das Buch zutat, gab er’s dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn. 21 Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.

Alles hängt an einem Moment. Alles ruht in einem Punkt. Alle Augen sehen auf ihn. Wie, wo und wann erfüllen sich seine Worte? Heute – in Jesus.